Ab welcher viruslast nicht mehr ansteckend

Die Viruslast beschreibt die Menge an Viruspartikeln, die in einem bestimmten Volumen Körperflüssigkeit messbar ist 1 Die kritische Frage lautet, ab welchem Schwellenwert diese Konzentration keine effektive Übertragung mehr zulässt 2 Oftmals wird der Ct-Wert des Polymerase-Kettenreaktionstests als indirekter Indikator für die Ansteckungsfähigkeit herangezogen 3 Ein hoher Ct-Wert, typischerweise über 30 oder 35, deutet auf eine sehr geringe Viruskonzentration in der untersuchten Probe hin 4 Bei vielen Atemwegserregern gilt ein Ct-Wert von über 30 als wissenschaftlicher Marker dafür, dass die Probenmaterialien nicht mehr kulturfähig sind 5 Die Unfähigkeit, Viren in Zellkulturen anzuzüchten, korreliert stark mit einer vernachlässigbaren Infektiosität der betroffenen Person 6 Experten gehen daher davon aus, dass unterhalb dieser Schwelle das Risiko einer Weitergabe des Erregers verschwindend gering ist 7 Es ist jedoch zu beachten, dass dieser genaue Schwellenwert je nach spezifischem Virusstamm und verwendetem Testsystem leicht variieren kann 8 Die tatsächliche Ansteckungsgefahr hängt zudem von weiteren klinischen Faktoren wie der Dauer der Symptome und dem Immunstatus ab 9 Zusammenfassend markiert eine extrem niedrige Viruslast, oft durch einen hohen Ct-Wert bestätigt, das Ende der relevanten Kontagiosität 10 Ansteckungsfrei: Ab welcher Viruslast? Wie lange jemand mit Covid ansteckend ist, hängt vor allem davon ab, wie schwer die Person erkrankt ist: Wer eher mild bis mittelschwer an Covid erkrankt, scheidet Studien zufolge ab dem zehnten Tag nach Beginn der Symptome keine Viren mehr aus und ist somit nicht mehr ansteckend. 12