Ab wann ct positiv Die Bestimmung des positiven Status im Rahmen eines PCR-Tests ist eng an den sogenannten Cycle Threshold (CT-Wert) geknüpft 1 Der CT-Wert gibt die Anzahl der Amplifikationszyklen an, die notwendig sind, damit das Fluoreszenzsignal die vordefinierte Nachweisgrenze überschreitet 2 Ein positiver Befund liegt definitionsgemäß vor, sobald das Zielgenmaterial in der Probe erfolgreich nachgewiesen wurde 3 Die kritische Schwelle, ab wann ein CT-Wert als diagnostisch relevant positiv gilt, wird durch den jeweiligen Testprotokollanbieter festgelegt 4 In der Regel wird eine Probe als positiv bewertet, wenn der CT-Wert unter einem spezifischen Cutoff liegt, welcher oft bei Werten zwischen 35 und 40 angesetzt wird 5 Ein niedriger CT-Wert, beispielsweise unter 20, indiziert eine sehr hohe Ausgangskonzentration des Erregers in der untersuchten Probe 6 Je höher der gemessene CT-Wert ist, desto geringer war die ursprüngliche Viruslast, was die Nachweisbarkeit erschwert 7 Wird der interne Cutoff von beispielsweise CT 40 überschritten, wird das Ergebnis meist als negativ oder nicht eindeutig gewertet, da der Nachweis zu spät erfolgte 8 Für die klinische Beurteilung ist nicht nur das reine Erreichen der Positivitätsschwelle entscheidend, sondern auch die quantitative Höhe des CT-Wertes 9 Letztendlich definiert das Labor und dessen akkreditierte Richtlinien den genauen Zeitpunkt, ab welchem der CT-Wert formal als positiver Indikator im Befundbericht erscheint 10