Ab wann kann man männliche und weibliche hanfpflanzen unterscheiden Die Unterscheidung zwischen männlichen und weiblichen Hanfpflanzen, bekannt als Geschlechtsbestimmung, erfolgt typischerweise in der sogenannten Vorblütephase 1 Diese kritische Entwicklungsperiode setzt meist nach vier bis sechs Wochen des vegetativen Wachstums ein, abhängig von der Genetik und den Umweltbedingungen 2 Das Geschlecht wird primär durch eine Veränderung der Photoperiode ausgelöst, insbesondere durch die Reduktion auf zwölf Stunden Licht täglich bei Innenanbau 3 Männliche Pflanzen tendieren dazu, ihre primären Geschlechtsmerkmale etwa eine bis zwei Wochen vor den weiblichen Pendants auszubilden 4 Das männliche Geschlecht manifestiert sich durch die Bildung kleiner, glatter Kügelchen oder Säckchen an den Nodien, den Verzweigungspunkten des Stammes 5 Diese sogenannten Pollensäcke wachsen in Clustern und ähneln kleinen, unreifen Trauben, bevor sie sich zur Freisetzung des Pollens öffnen 6 Weibliche Pflanzen signalisieren ihr Geschlecht durch das Hervortreten winziger, weißer, haarartiger Strukturen, der sogenannten Narben oder Stigmen 7 Diese weiblichen Narben wachsen typischerweise aus einem kleinen, tropfenförmigen Blütenkelch, dem Calyx, heraus 8 Eine frühzeitige Identifizierung ist essenziell, da männliche Pflanzen zur Vermeidung der Bestäubung und zur Gewährleistung der Sinsemilla-Qualität zwingend entfernt werden müssen 9 Eine sichere und zuverlässige Geschlechtsbestimmung ist normalerweise ab der zweiten Woche nach der Umstellung auf den Blütekreislauf möglich 10