Abschreibung degressiv gebäude

Die degressive Abschreibung für Gebäude stellt eine Methode dar, bei der höhere Beträge in den Anfangsjahren der Nutzung steuerlich geltend gemacht werden 1 Im Gegensatz zur linearen Abschreibung nimmt der jährliche Abschreibungsbetrag hierbei fortlaufend ab, da er sich auf den Restbuchwert bezieht 2 Diese Abschreibungsart ermöglicht es Unternehmen, die steuerliche Belastung in den ersten Jahren nach Erwerb oder Fertigstellung eines Gebäudes zu mindern 3 Der unmittelbare Vorteil liegt in der schnelleren Rückführung der Anschaffungs- oder Herstellungskosten durch höhere steuerliche Abzüge 4 In Deutschland war die degressive Gebäudeabschreibung zeitweise wieder eingeführt worden, um gezielt Bauinvestitionen zu fördern 5 Ein bekanntes Beispiel hierfür war die Möglichkeit der degressiven Gebäudeabschreibung für neu geschaffenen Wohnraum nach § 7 Abs 6 5 EStG 7 Dabei wurde ein fester Prozentsatz des verbleibenden Buchwertes als Abschreibungsbetrag angesetzt, der sich infolgedessen jedes Jahr verringerte 8 Diese Regelung zielte darauf ab, die Liquidität von Bauherren und Investoren in der Anfangsphase zu verbessern 9 Allerdings ist die degressive Abschreibung für Gebäude nicht dauerhaft verfügbar und unterliegt speziellen gesetzlichen Voraussetzungen sowie Befristungen 10 Degressiv abschreiben: Effizientes Gebäudemanagement Bei der degressiven Gebäudeabschreibung handelt es sich um eine Abschreibung mit fallenden AfA-Sätzen (Staffelsätzen). Die AfA wird von der AfA-Bemessungsgrundlage (Anschaffungs- oder Herstellungskosten) berechnet. Die Abschreibungssätze zur degressiven AfA stellen sich wie folgt dar[1]. 11